» nach meiner Meinung ist es nie zu spaet oder in meinem Fall zu frueh, der zu sein, der man sein will. es gibt keine zeitliche Begrenzung. fang damit an, wann du willst. du kannst dich aendern oder so bleiben wie du bist. es gibt keine Regel. du kannst das Beste daraus machen oder das Schlechteste. ich hoffe du machst das Beste daraus. ich hoffe du siehst erstaunliche Dinge. ich hoffe du erlebst Gefuehle wie nie zuvor. ich hoffe du begegnest Menschen, die die Welt anders sehen als du. ich hoffe du lebst ein Leben, auf das du stolz sein kannst. und wenn es nicht so ist, dann hoffe ich du reißt dich zusammen und faengst nochmal von vorne an.

AUGUST.



 
 
 
 
 
..unsere leben sind voller schatten. schatten, ueber die wir nicht springen koennen. es sind die langen schatten der vergangenheit, die uns immer wieder einholen. am 18. februar des Jahres 2010 hat die große dunkelheit dich im alter von achtzehn jahren endgueltig eingeholt. unruhig sollst du in deinen letzten momenten gewesen sein, erfuhr ich spaeter. als haettest du gehofft, bestimmte menschen noch einmal zu sehen. - doch ich ließ mir zeit. soviel zeit, wie ich meinte zu brauchen, um die richtigen worte fuer unser auseinandergehen zu finden. diese worte waren fuer mich von großer bedeutung. ich wollte dich wissen lassen, dass ich unsere alten zwistigkeiten nicht mehr nachtrage, dass alte verletzungen verheilt sind und mein jugendlicher zorn auf dich laengst einem reiferen verstaendnis fuer dich gewichen ist. aber - was waren das fuer schatten zwischen ihm und mir, die viele jahre lang wuchsen und dabei immer laenger und dunkler wurden? und haette ich all das gewusst, dein verlassen gespuert, haetten sich meine augen in dich gebohrt. - ja, dann haette ich angst gehabt, du koenntest aufhoeren zu erzaehlen. und so habe ich jetzt die letzte gelegenheit verpasst, dir zu sagen, dass ich dich in jedem augenblick neu erfunden habe, dass ich dich in jedem augenblick ein stueckchen mehr liebgewonnen habe. nun bist du fort. vielleicht aber ist der tod nicht dunkelheit. vielleicht ist das sterben endlich der moment, in dem wir doch ueber unsere schatten springen. wenn es so ist, liegt die hoffnung nahe, dass du jetzt im licht bist. ich wuensche es dir, mein engel.


- wieder ueberrollt mich eine welle der traurigkeit.
ich kann mich nicht erinnern, dass du mir je so nah warst und nie,
nie warst du gleichzeitig so weit weg. ♥
22.2.10 20:58


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